Ideenwettbewerb für Architekturleistungen

Konzept für ein Bildungs- und Bewegungszentrum

im Naturpark Dübener Heide

 

 

Die Verwaltungsgemeinschaft Kemberg schrieb einen Ideenwettbewerb für die Umgestaltung der leer stehenden Seesauna zu einem Bildungs- und Bewegungszentrum im Naturpark Dübener Heide aus. Die BGI – Ingenieurgesellschaft mbH beteiligte sich an diesem Wettbewerb mit einem durch unseren Architekten und Bauingenieur erstellten Konzept und belegte nach Auswertung aller eingegangenen Vorschläge den 1. Platz.

Derzeit läuft eine Projektvorbereitung und die Beantragung der Fördermittel.

Die Idee:

 

Speziell Kinder und Jugendliche sollen durch einfache, anschauliche Mittel spielerisch die Flora und Fauna kennen lernen und ihre Identifikation mit der Region und der Natur bewahren. Hierfür werden vorhandene Ressourcen des Standortes (Naturlehrpfad, Bergwitzsee mit Stränden und verschiedenen Freizeitmöglichkeiten, vorhandenes Grundstück mit bestehendem ehem. Saunahaus, etc.) genutzt und ausgebaut. Ein Junior – Ranger – Programm wird ins Leben gerufen.

 

 

Im Einzelnen ist es geplant, das ehemalige Saunahaus zu entkernen und als Ausstellungs - Ort mit den Themenschwerpunkten Heimat, Wasser, Wald und Natur einzurichten. Ein offener Cafe – Bereich mit kleinem Shopangebot soll zum Verweilen einladen. Das Gebäude wird zu einem Naturlehrpfad hin großzügig geöffnet und gibt den Blick in die Landschaft frei.

 

Alle Wege des Geländes laufen zentral auf den teilweise überdachten Theaterplatz zusammen.

Gegenüber befindet sich die Bio – Freiluftküche mit Lehmofen und Kochstelle für das leibliche Wohl.

 

Das Junior – Ranger – Camp streckt sich im östlichen Teil des Grundstücks bis zum Naturlehrpfad. Nach Bedarf können hier Tipis oder Zelte aufgestellt werden.

 

Die Sanitäreinrichtungen, ausgestattet mit  Duschen, Toiletten, Waschräumen und einem behindertengerechten WC, befinden sich in einem weiteren Gebäude.

Das Gemeindehaus der Junior – Ranger wird ein Strohballen – Haus! Es soll ausschließlich aus natürlichen Stoffen (Stroh, Lehm, Holz) gebaut werden.

Die Jugendlichen werden in den Bau aktiv mit einbezogen und werden somit von Anfang an eine enge Bindung zu ihrem zukünftigen Vereinshaus entwickeln.

Die Konstruktion und der Entstehungsprozess werden in einer Fotodokumentation veranschaulicht.

In dem großen Gemeinschaftsraum trifft man sich zu Vorträgen, Seminaren und Workshops.

 

 

 

 

 Auftraggeber:

Projektteam:

 Gemeinde Bergwitz

Architekt O. Harwel

Dipl.- Geoökol. R. Oefler

Dipl.- Bauing. M. Langkopf

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